Weihnachtsgefühl darf länger bleiben

Baden-Baden (ela) – Es sind die kleinen Momentaufnahmen des Lebens: Kurioses, Schönes, Ärgerliches. „Lebensnah“ schreibt Daniela Jörger diese Woche über das Weihnachtsgefühl in Corona-Zeiten.

Momentaufnahmen aus dem Alltag der BT-Redakteure sind unter der Rubrik „Lebensnah“ zu finden. Grafik: stock.adobe.com/Badisches Tagblatt

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Momentaufnahmen aus dem Alltag der BT-Redakteure sind unter der Rubrik „Lebensnah“ zu finden. Grafik: stock.adobe.com/Badisches Tagblatt

Mit dem Weihnachtsgefühl ist es dieses Jahr so eine Sache. Natürlich geht es ursächlich nicht darum, aber ohne Weihnachtsmärkte, Glühweinduft, kitschige Klingelingeling-Liedern und mindestens eine Bratwurst auf die Hand, stellt es sich bei mir – ehrlich gesagt – nur schwer ein. Was sonst schön ist, schnell aber auch zu viel werden kann, fehlt in diesem Jahr eindeutig. Aber es gibt ja Abhilfe: So hat – nach vielen Jahren der (Fast)-Abstinenz – im schwierigen Corona-Jahr die heimatliche Weihnachtsdekoration eine neue – große – Chance bekommen. Der Adventskranz ist etwas prächtiger als sonst, der leuchtende Stern am Fenster wird nicht nur sonntags angeschaltet und selbst gebackene Plätzchen gibt es auch. Sogar die alte Pyramide aus dem Erzgebirge ist abgestaubt und darf an den Feiertagen wieder einmal ihre Runden drehen. So ist es dann doch noch etwas mit dem Weihnachtsgefühl geworden.

Und Weihnachten wird in diesem Jahr auch noch etwas länger bleiben dürfen. Während ich ansonsten zu den Schnellabräumern zähle, um weihnachtsfrei ins neue Jahr zu gehen, dürfen die Lichter am Weihnachtsbaum dieses Mal noch einige Tage mehr leuchten. Schließlich sind wir ja zu Hause und können die weihnachtliche Atmosphäre ausgiebiger als sonst genießen, was auch einmal schön ist. Und bis der Weihnachtsschmuck dann doch wieder eingepackt wird, haben wir auch die letzten Plätzchen gegessen.

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Erstellt:
25. Dezember 2020, 07:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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