Weihnachtsmarkt in Gernsbach findet statt

Gernsbach (ans) – Das Hygienekonzept für den Weihnachtsmarkt wird gerade geprüft. Fest steht bereits, dass Besucher eines der 3G vorweisen müssen.

In der Gernsbacher Altstadt können die Besucher bald wieder über den festlich beleuchteten Weihnachtsmarkt bummeln. Diesmal unter Corona-Auflagen. Foto: Archiv/Stadtverwaltung

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In der Gernsbacher Altstadt können die Besucher bald wieder über den festlich beleuchteten Weihnachtsmarkt bummeln. Diesmal unter Corona-Auflagen. Foto: Archiv/Stadtverwaltung

Der Gernsbacher Weihnachtsmarkt findet dem aktuellen Stand zufolge am dritten Adventswochenende, vom 10. bis 12. Dezember, statt. Die Stadtverwaltung ist derzeit noch in der Planungsphase. Das Hygienekonzept für den Marktbereich in der Altstadt wird aktuell geprüft.

Der Weihnachtsmarkt werde sich auf den Bereich vom Alten Rathaus bis knapp unterhalb des Metzgerbrunnens erstrecken. „Das aktuelle Konzept bezieht sich auf die Altstadt“, erläutert Kulturamtsleiterin Melanie Mußler.

Inzwischen stehe fest, dass eine generelle Maskenpflicht, außer beim Essen und Trinken, gelten wird. „An vier Zugängen zum Festbereich werden Kontrollpunkte errichtet, wer dort eines der drei G (geimpft, genesen, getestet) nachweisen kann, bekommt ein Bändchen und kann sich damit frei bewegen“, berichtet Mußler.

Rahmenprogramm steht noch nicht fest

Überall dort, wo es gastronomische Angebote gibt, sollen sich die Standbetreiber die Bändchen zeigen lassen – wer keines vorweisen kann, der wird zu einem der Eingänge geschickt. „Die Altstadt lässt sich nur schwer einzäunen und Anwohner müssen nichts vorweisen“, begründet sie dieses Vorgehen. Bändchen und Einlasskontrolle dienen dabei als „doppelte Kontrollfunktion“, erklärt Mußler. „Wir fänden es schön, wenn es so klappt.“

Ende Oktober sei eine Einladung samt Info zur Corona-Situation an die Standbetreiber, die zuvor bereits schon teilgenommen hatten, geschickt worden. Ob die Stände entzerrt werden, komme darauf an, wie viele Standbetreiber sich bei der Stadt zurückmelden. Auch die Größe des Veranstaltungsbereichs hänge von der Anzahl der Anmeldungen ab. Je mehr sich anmelden, desto größer werde der Markt. Bis Mitte November haben Interessenten Zeit, sich zu überlegen, ob sie mit den Bedingungen zurechtkommen. „Vielleicht bekommt nicht jeder seinen angestammten Platz“, vermutet die Sachgebietsleiterin. Ein Rahmenprogramm stehe derzeit noch nicht fest.

Die Stadtverwaltung habe vor Beginn einer detaillierten Planung die neue Corona-Verordnung abwarten wollen, die am 28. Oktober in Kraft getreten ist. Darin stehen auch die landesweit gültigen Regelungen für Weihnachtsmärkte. Aus diesem Grund ist die Vorbereitung des Markts in der Altstadt noch in Arbeit. Die gestern ausgerufene Warnstufe habe keinen Einfluss auf die bisherige Planung.

Ihr Autor

BT-Volontärin Anna Strobel

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Erstellt:
3. November 2021, 13:22 Uhr
Lesedauer:
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