Weisenbach: Rektor schult für Schnelltests

Weisenbach/Forbach (mm) – Die Gemeinde Weisenbach hat vom Land Baden-Württemberg 250 Selbsttestkits für Schüler, Lehrpersonal und Kindergartenpersonal erhalten.

Ohne negatives Ergebnis beim Corona-Selbsttest ist der Besuch des Unterrichts ab Montag, 19. April, nicht mehr möglich. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Ohne negatives Ergebnis beim Corona-Selbsttest ist der Besuch des Unterrichts ab Montag, 19. April, nicht mehr möglich. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Diese sind komplett an die Schule weitergeleitet. „Das Kindergartenpersonal testen wir auf anderem Wege mit Testkits aus der Notreserve des Landes“, erklärt Hauptamtsleiter Walter Wörner. „Wir hoffen auf die Zusagen des Landes, dass uns weitere Testkits zur Verfügung gestellt werden.“

„Es gibt viel zu wenig Tests“, kritisiert Rektor Oliver Hintzen. Hätte man seitens der Lehrerverbände keinen Druck gemacht, gebe es jetzt noch keine, lautet seine Einschätzung. Die Lehrer an der Belzerschule werden mit Videomaterial der Hersteller und durch persönliche Unterweisung von Hintzen selbst geschult. Er ist aufgrund seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im DRK entsprechend ausgebildet, so die Mitteilung aus dem Rathaus.

Voraussetzung für Unterrichtsteilnahme

Es ist geplant, für die Grundschüler die Testkits an die Eltern auszugeben, sodass die Tests zu Hause durchgeführt werden und die Testkassette mit Erklärung der Eltern als Nachweis in die Schule mitgebracht werden.

Schüler, die nicht bereit sind, sich testen zu lassen oder deren Eltern den Test ihres Kindes verweigern, dürfen nach den Vorgaben des Landes und den aktuellen Inzidenz-Zahlen die Schule nicht besuchen. Sie bekommen das Unterrichtsmaterial nach Hause. Ab kommenden Montag ist in Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 ein negatives Testergebnis Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht.

In Forbach stehen mittlerweile ebenfalls Tests zur Verfügung. Das Starterkit ist im Rathaus eingetroffen und an die Klingenbachschule weitergeleitet, informiert Hauptamtsleiterin Margit Karcher. Sukzessive wird mit weiteren Lieferungen gerechnet. Der Bedarf wird auf Grundlage der Personal- und Schülerzahlen vom Land ermittelt.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
13. April 2021, 20:00 Uhr
Lesedauer:
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