Weisenbacher Bürgerforum zur Wasserversorgung

Weisenbach (mm) – Die gesicherte Wasserversorgung in Weisenbach ist Thema eines Bürgerforums. Dieses findet am Dienstag, 23. November, um 19 Uhr, in der Festhalle in Weisenbach statt.

Zentraler Speicher der Weisenbacher Trinkwasserversorgung ist der Hochbehälter Gerstenland. Foto: Raimund Götz/Archiv

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Zentraler Speicher der Weisenbacher Trinkwasserversorgung ist der Hochbehälter Gerstenland. Foto: Raimund Götz/Archiv

Der Gemeinderat hatte sich bereits im November 2019 mit dem Thema beschäftigt. Ein Strukturgutachten wurde dem Gremium präsentiert. Dieses Gutachten über die Situation bei der Wasserversorgung dient als Grundlage für die in den nächsten Jahren notwendigen Maßnahmen. Die Reihenfolge der möglichen Umsetzungen soll unter Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen Priorität sowie der finanziellen Rahmenbedingungen und Förderungsmöglichkeiten festgelegt werden.

Es sind 16 verschiedene Handlungsempfehlungen aufgelistet. In Zukunft werden Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat festlegen, was aus diesen Empfehlungen umgesetzt wird.

Hierbei müsse zwischen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Maßnahmen unterschieden werden. Welche davon angegangen werden sollen, werde sich in den künftigen Beratungen bei der Verwaltung, im Gemeinderat und bei der Haushaltssituation in den kommenden Jahren zeigen, heißt es in einer Mitteilung aus dem Rathaus. Erste Maßnahmen wie die Sanierung der Wetzsteinbrunnenquelle oder der phasenweise Anschluss der Esselbronnquelle an die Trinkwasserversorgung wurden bereits umgesetzt.

Weniger Quellschüttungen durch heiße Sommer

Die heißen Sommer 2018, 2019 und 2020 und der daraus folgende Rückgang der Quellschüttungen veranlassten die Verwaltung, sich Gedanken über die Möglichkeit eines Anschlusses an eine Ersatzwasserversorgung zu machen. Die könnte murgaufwärts in Richtung Forbach oder murgabwärts in Richtung Gernsbach erfolgen. Ende Oktober 2020 sowie am 2. November 2021 haben bereits Gespräche mit einem kleinen Kreis interessierter Bürger im Feuerwehrgerätehaus und in der Festhalle stattgefunden.

„Mir ist die Beteiligung von möglichst vielen Bürgern überaus wichtig“, bekräftigt Bürgermeister Daniel Retsch sein Anliegen. „So möchte ich die Vielfalt der Gedanken und Ideen in unserer Gemeinde für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung und im Besonderen im Bereich der künftigen Herausforderungen unserer Trinkwasserversorgung nutzen.“ Gemeinderat, Verwaltung und Bürgermeister laden die Bürger daher zu einem Austausch in die Festhalle am Dienstag, 23. November, um 19 Uhr ein.

Patrick Blank von der Fachfirma RBS Wave wird über das Thema Trinkwasser und die Situation in der Gemeinde informieren. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Martin Müller von der Lebenswerke GmbH aus Stuttgart.

Bürgermeister Daniel Retsch hofft auf regen Austausch

„Wir erhoffen uns dabei einen guten Informationsfluss und einen regen Austausch“, schreibt Retsch. Das Motto lautet „Schimpfen – Spinnen – Schaffen“. Die Bürger sind zur Diskussion aufgefordert. Bei der Veranstaltung ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Aufgrund der aktuellen Situation und Corona-Verordnung ist nur eine begrenzte Anzahl an Personen in der Festhalle zugelassen. Voranmeldung ist erforderlich. Diese nimmt die Gemeindeverwaltung unter (0 72 24) 91 83 10 oder per E-Mail an buergermeisteramt@weisenbach.de bis zum 19. November entgegen.

Die Veranstaltung findet nach derzeitigem Stand unter der 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet) statt. Sollte zum 23. November die Alarmstufe erreicht werden, greift die 2G-Regelung.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
9. November 2021, 16:03 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

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