Wenig Platz im Bergweg in Weisenbach

Weisenbach (mm) – Im unteren Bergweg geht es eng zu. Mit dem Bagger ist dort Maßarbeit gefordert. Lkw müssen in die schmale Straße rückwärts einfahren, um an ihren Einsatzort zu kommen.

Im Weisenbacher Bergweg ist es teilweise äußerst eng. Foto: Markus Mack

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Im Weisenbacher Bergweg ist es teilweise äußerst eng. Foto: Markus Mack

„Die Sanierungsarbeiten dort sind eine echte Herausforderung“, berichtet Weisenbachs Bürgermeister Daniel Retsch. Die erwarteten schwierigen Passagen seien bisher allerdings gut gemeistert worden. Derzeit sind die Arbeiten im unteren Bergweg im Gange. Ab kommenden Montag soll dieser Abschnitt asphaltiert werden, so Retsch.

Anwohner zeigen Verständnis

Zeitlich komme man gut voran, informiert der Bürgermeister. Wenn auch aufgrund der Enge mitunter eine angespannte Situation herrsche, seien die Anwohner verständnisvoll. Denn: „Am Ende der Arbeiten steht eine neue Straße ohne Risse und Schlaglöcher zur Verfügung.“

In etwa einer bis zwei Wochen soll der untere Bereich des Bergwegs aus Richtung Kindergarten zur Weinbergstraße wieder befahrbar sein. Im zweiten Abschnitt wird dann der obere Bereich des Bergwegs saniert.

Die Baukosten für das Gesamtprojekt sind mit rund 783.000 Euro kalkuliert. Für das Abwasser ist der Teilneubau eines Kanals mit Inlinertechnik vorgesehen. Einschließlich der Nebenkosten, wie Ingenieurhonorar und Ausschreibungskosten, sind rund 240.000 Euro veranschlagt. Die Gemeinde erhält aus der Förderrichtlinie Wasserwirtschaft einen Zuschuss von rund 126.000 Euro. Für die Wasserversorgung fallen Kosten von rund 265.000 Euro an.

Bessere Wasserqualität

In einem Teilbereich des oberen Bergwegs wird durch einen neuen Ringschluss die Wasserqualität erheblich verbessert und die Verkeimungsgefahr in der bisherigen Stichleitung deutlich minimiert. Dafür ist ein Zuschuss von rund 57.200 Euro bewilligt. Für den eigentlichen Straßenbau betragen die Gesamtkosten rund 407.000 Euro.

Aus dem Landessanierungsverfahren rechnet die Gemeinde mit einem Zuschuss von 190.000 Euro. Aus dem Ausgleichsstock sind 30.000 Euro bewilligt.

Ihr Autor

BT-Redakteur Markus Mack

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Erstellt:
7. Juli 2021, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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