Zahlreiche Abgänge beim KSC

Karlsruhe (fal) – Gleich sieben Spieler verlassen den Karlsruher SC Mitte Juli. Außerdem hat der Verein den Bauantrag für den zweiten Bauabschnitt der „Vision Wildpark“ eingereicht.

Verlässt den KSC: Torhüter Benjamin Uphoff. Symbolfoto: Helge Prang/GES

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Verlässt den KSC: Torhüter Benjamin Uphoff. Symbolfoto: Helge Prang/GES

Offensichtlich mit Hochdruck arbeitet der auch in der Saison 2020/21 wieder Fußball-Zweitligist Karlsruher SC an der Zusammenstellung eines erfolgversprechenden Kaders für die nächste Spielzeit. Von Neuverpflichtungen ist im Wildpark zwar noch keine Rede. Am gestrigen Freitag aber klärte sich zunächst sich die fußballerische Zukunft eines Großteils derjenigen Spieler, deren eigentlich am 30. Juni auslaufenden Verträge wegen der drohenden Relegation bis zum 11. Juli verlängert wurden.

Dass Stammtorhüter Benjamin Uphoff (26) den Wildpark verlassen wird, hatte er dem KSC schon im März mitgeteilt. Angebliches, weil noch nicht bestätigtes Ziel: der Bundesligist SC Freiburg. Auch der bisher dritte Torhüter, Mario Schragl (21), hat keine Zukunft mehr am Adenauerring.

Keine echte Überraschung war auch, dass Anton Fink (32) sich einer neuen Herausforderung stellt und beim Südwest-Regionalligisten SSV Ulm 1846 einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat.

Neue Plätze für den Nachwuchs

Ebenso war zu erwarten, dass der KSC die auslaufenden Verträge von Änis Ben-Hatira (31), Burak Camoglu (23), Martin Röser (29) und dem von Sturm Graz ausgeliehenen Lukas Grozurek (29) nicht verlängerte beziehungsweise von der Option, den Österreicher kaufen zu können, keinen Gebrauch machte.

Der KSC hat außerdem den Bauantrag für den zweiten Bauabschnitt rund um das Wildparkstadion eingereicht. Dort sollen vor allem neue Rasenplätze für die Nachwuchsteams entstehen.

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Erstellt:
3. Juli 2020, 15:53 Uhr
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