Zu einem Streit gerufen, Drogen gefunden

Rastatt (BT) – Rastatter Polizeibeamte sind am Donnerstagabend zu einem Familienstreit gerufen worden. Vor Ort stießen sie dann auf Drogen. Der Verdächtige kam in eine Klinik.

Bei der Durchsuchung wird auch ein Drogenspürhund eingesetzt. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa

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Bei der Durchsuchung wird auch ein Drogenspürhund eingesetzt. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa

Laut einem Hinweis soll es in einer in der Weststadt gelegenen Wohnung zwischen zwei Personen zu Handgreiflichkeiten und Beleidigungen gekommen sein. Als die Beamten in einer Kellerwohnung Kontakt mit dem verantwortlichen Störenfried aufnahmen, stießen sie zufällig auf verschiedene Drogen.

Im Zuge einer anschließenden Durchsuchung des Wohnbereichs, bei der auch ein Drogenspürhund eingesetzt wurde, kamen noch weitere, mutmaßliche Betäubungsmittel zum Vorschein. Unter anderem konnten mehr als 1.000 Ecstasy-Tabletten, mehrere Gramm Haschisch und Marihuana sowie verschreibungspflichtige Medikamente sichergestellt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige in eine Fachklinik gebracht. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei Rastatt wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen. Zudem muss sich der junge Mann wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten, heißt es im Polizeibericht.

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5. Februar 2021, 16:21 Uhr
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Jürgen Hilss, ePaper-Abbonent 05.02.202120:11 Uhr

Hallo,
was wird denn in Rastatt als "Weststatt" bezeichnet?
Ich bin Alt-Rastatter und habe überhaupt nicht gewusst, dass es in Rastatt eine sogenannte "Weststadt" gibt.


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