Zum 15. Mal: Eisarena auf dem Augustaplatz eröffnet

Baden-Baden (sga) – Am Freitagabend ist die beliebte Eisarena auf dem Augustaplatz zum 15. Mal eröffnet worden. Vor Ort gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Rot auf Weiß: Eine Eis-Artistin aus dem Europapark Rust weiht die Bahn ein. Foto: Monika Zeindler-Efler

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Rot auf Weiß: Eine Eis-Artistin aus dem Europapark Rust weiht die Bahn ein. Foto: Monika Zeindler-Efler

Der Glühwein ist warm und das Eis kalt: Seit Freitagabend kommen auf der besonders bei den Kindern so beliebten Eisbahn auf dem Augustaplatz wieder die Schlittschuhe zum Einsatz.

Während sich um 17 Uhr bereits eine lange Schlange von Menschen an den Eingängen bildet, werden schon sehnsüchtige Blicke auf die Eisfläche geworfen, die laut Initiator Karlheinz Kögel diesmal noch größer ist. Trotz dem coronabedingten Auf und Ab habe die Organisation der winterlichen Attraktion bereits in den Sommermonaten begonnen: „Wir bewegen Baden-Baden trotz der Pandemie.“ Das wird auch direkt zu Beginn bewiesen, denn einweihen dürfen dieses Jahr Jungs der Baden Rhinos und eine Eis-Artistin vom Europapark Rust die weiße Fläche.

„Wir können auch zusätzliche Maßnahmen problemlos umsetzen.“

Das heißt jedoch nicht, dass Abstandsregelungen und Co. keine Rolle spielen. Ein ausgetüfteltes Hygienekonzept soll für Sicherheit sorgen. Wer Lust auf Schlittschuhlaufen hat, muss die bekannten 3G-Regeln einhalten und eine medizinische Maske mitbringen (Schüler kommen mit ihrem Ausweis auch so rein). Auf dem Eis selbst braucht es keine Bedeckung von Nase und Mund. „Wir machen ja draußen Sport“, betont Kögel.

Am Eingang wird digital kontrolliert – und wer es lieber analog mag, hat auch dazu die Möglichkeit. Sollte sich das Infektionsgeschehen in den kommenden Wochen ändern, sehen sich die Veranstalter gut gerüstet: „Wir können auch zusätzliche Maßnahmen problemlos umsetzen.“

Ökostrom in der Eisarena

Während die Eisfläche im vergangenen Jahr coronabedingt nicht aufgebaut werden konnte, fanden 2019 insgesamt über 15.000 Läufer ihren Weg zum Augustaplatz. „Wir sind guter Dinge, dass auch diesmal viele kommen“, ruft Kögel in die Menge. Und gibt direkt einen weiteren Ansporn: „Dieses Jahr wird die Eisarena mit Ökostrom betrieben.“ Vom Publikum erntet er dafür lauten Applaus.

Auch der Oberbürgermeisterin Margret Mergen macht Corona „keinen Spaß“, deshalb freue sie sich über Kögels Mut, die winterliche Attraktion – wenn auch unter strengen Auflagen – durchzuziehen. Finanzielle Unterstützung dafür gibt es auch dieses Jahr wieder von einigen Sponsoren. Die Kitzbüheler Hütte wird jedoch ersetzt, stattdessen sollen Food Container den Besuchern ein Angebot von Speisen und Getränken bieten. Geöffnet ist die Eisarena täglich bis zum 9. Januar 2022.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Sarah Gallenberger

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Erstellt:
12. November 2021, 22:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 07sec

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