Zweiter Wettkampftag des Fahrturniers auf St. Leonhard

Bühl (cn) – Dressurprüfungen für die Zweispänner: Am zweiten Wettkampftag des internationalen Fahrturniers auf St. Leonhard haben Kutscher die Tiere mit Leine, Peitsche und Stimme gesteuert.

Am zweiten Wettkampftag des Fahrturniers des Reit- und Fahrvereins St. Leonhard absolvieren die Zweispänner das Pflichtprogramm. Foto: Christina Nickweiler

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Am zweiten Wettkampftag des Fahrturniers des Reit- und Fahrvereins St. Leonhard absolvieren die Zweispänner das Pflichtprogramm. Foto: Christina Nickweiler

Am zweiten Wettkampftag des Fahrturniers des Reit- und Fahrvereins St. Leonhard standen Dressurprüfungen für die Zweispänner auf dem Programm. Während sich in den Morgenstunden der Nachwuchs (U21) auf der internationalen Bühne präsentieren konnte, beherrschte am Freitagnachmittag die Elite des Fahrsports das Geschehen.

Etliche Zuschauer fanden ab Mittag den Weg auf die Turnieranlage nördlich von Bühl. Auch das Wetter spielte mit, sodass Kutscher, Beifahrer und Pferde bei besten Bedingungen ihre Leistungen präsentieren konnten.

Verschiedene Figuren in unterschiedlichen Geschwindigkeiten

Die Dressur mit den Gespannen ist ein Teil von mehreren Disziplinen, die es an den verschiedenen Turniertagen abzuarbeiten gilt. Bei der Dressurprüfung demonstrierten die Zweispänner verschiedene Figuren in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. So achteten die Richter zum Beispiel darauf, wie flüssig sich die Übergänge vom Schritt in den Trab darstellten.

Immer wieder wurden am Richtertisch Punktzahlen diktiert, während ein Zweispänner gerade das Pflichtprogramm absolvierte. Den Fahrern musste es gelingen, der Richterjury eine möglichst fehlerfreie Darbietung zu präsentieren. Hierfür stehen für gewöhnlich den Kutschern Leine, Peitsche und Stimme zur Verfügung. Aus diesem Grund konnten die Zuschauer oft vernehmen, wie kontinuierlich die Fahrer ihren Pferden bestimmte Kommandos zuredeten.

In die Gesamtwertung fließen weitere Teilprüfungen ein wie das Hindernisfahren, das am Sonntag für spannende Momente auf dem Turnierplatz sorgen wird. Das Hindernisfahren stellt den Abschluss der viertägigen Großveranstaltung dar. Dabei müssen die Kutschen markierte Pylonen umfahren, ohne diese zu berühren. Die Hindernisläufe beginnen am Sonntag um 7.30 Uhr und dauern bis in die Mittagsstunden. Am Sonntagnachmittag gibt es die Finalrunden, bei denen unter anderem der Große Preis der Stadt Bühl ausgelobt wird. Oberbürgermeister Hubert Schnurr wird voraussichtlich den Preis an den Sieger überreichen.

Spektakulärer Gelände-Marathon am Samstag

Zunächst steht am Samstag ein Geländemarathon auf dem Programm, der dem Publikum spektakuläre Szenen verspricht. Dabei werden die Gespanne in schnellem Tempo bestimmte Hindernisse überwinden. Besonders der Wassergraben ist beim Publikum ein begehrter Ort zum Zuschauen, stellt er Pferde, Fahrer und Beifahrer doch vor schwierige Aufgaben. Neben Einspänner und Doppelspänner sind auch Pony-Vierspänner zu sehen. Aufgrund der Teilnehmerzahl beginnt der Geländemarathon am Samstag schon um acht Uhr morgens.


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